Trauma entsteht entweder wenn etwas zu schnell und zu viel ist – ein sogenanntes Schocktrauma, oder wenn über einen langen Zeitraum etwas fehlt oder zu wenig ist. Letzteres bezieht sich vor allem auf die Kindheit wenn in wichtigen Entwicklungsphasen etwas fehlt, z.B. Kontakt oder Einstimmung auf die Bedürfnisse. Dann entsteht Entwicklungstrauma.

Egal ob Schock oder Entwicklungstrauma – der Körper kann die Erfahrung nicht verarbeiten und bleibt in Erstarrung, Kampf, Flucht oder „fawn“/ People pleasing stecken.

Das kann sich in Reaktion auf bestimmte Trigger passieren, oder auch als mehr oder weniger stark konstant vorhandene Stimmung. Trauma kann sich auch durch chronische Krankheiten ausdrücken.

Trauma sitzt erstmal im Körper bzw. im Nervensystem, ein reines Verstehen des Auslösers oder der Ursachen reicht oft nicht, weil der Körper automatisch reagiert. Deswegen braucht es andere Ansätze die den Körper mit einbeziehen. Es kann auch sein, das es gar nicht so hilfreich ist, immer wieder die Aufmerksamkeit zum Ursprungstrauma zu bringen, weil auf systemischer Ebene immer wieder verstärkt wird das ich erstmal zum Schmerz muss, bevor ich mich besser fühle. Deswegen ist Traumatherapie komplex, braucht Zeit und Fingerspitzengefühl.

Ich möchte immer herausfinden, wer die Person ist, mit der ich arbeite. Was macht die Person aus, womit fühlt sie sich verbunden und wonach sehnt sie sich. Dadurch ist der Fokus viel mehr bei den Ressourcen und den Wünschen, als beim Trauma bzw. das was mich blockiert.

Zudem ist meine Sichtweise das es schon immer einen Weg der Integration und des Lernens vorhanden ist – wir sind so gebaut, das wir in allem was wir erfahren Sinn finden wollen. Unser System will immer wachsen. Achtsamkeit und Akzeptanz von dem was ist, schafft den Raum dafür den Prozess der schon da ist aufzugreifen und zu unterstützen.

Wenn du mehr über meine Arbeit herausfinden willst, kannst du gerne ein kostenloses Erstgespräch bei mir buchen. Dieses biete ich an, damit wir gemeinsam schauen können, was die Themen sind und wie ich dich mit meinen Methoden begleiten kann. Dadurch kannst du schon ein erstes Gefühl bekommen.

Dann würden wir eine erste Session ausmachen, in dem ich mir eine Übersicht verschaffe über deine Geschichte, die Themen, Symptome, was du schon gemacht hast usw. Dann machen wir einen ersten Plan, welche Themen wir wie angehen und wie lange die Therapie dauern würde. Außerdem gehen wir auch in eine erste Session, so dass du auch mehr ein Gefühl für die Arbeit bekommen kannst.

Traumatherapie braucht Zeit, z.B. damit der Körper sich wieder sicher fühlt, neue Pfade im Gehirn und Verhaltensweisen sich formen.