Angst ist erstmal ein wichtiges Signal, aufmerksam und vorsichtig in einer Situation zu sein. Es kann aber auch aus verschiedensten Gründen überhand nehmen, Ängste werden stärker weil ich ihnen ausweiche und die Situation vermeide. Ängste können so stark werden, das sie den Alltag einschränken.

Panikattacken können sehr intensiv werden mit starken körperlichen Symptomen und Angst vor Kontrollverlust.

Die Reaktion, seien es jetzt Ängste oder eine Panikattacke, ist eine unbewusste körperliche Reaktion.

An erster Stelle ist Angst eine Ausweichreaktion auf einen Reiz. Für die Therapie wichtig ist, ob es klare Trigger für die Angst gibt oder ob die Angst eine generelle auf verschiedenste Situationen, Emotionen oder Stress ist. Wenn es klare Trigger gibt, lohnt es sich diese und deren Bedeutung zu untersuchen. Wenn Angst eine generelle Reaktion ist, dann geht es darum sich das ganze System anzuschauen und auch von den Ursachen weiter zu schauen – siehe auch Entwicklungstrauma.

Oft sind auch verschiedene Erlebniskanäle zu sehr „gekoppelt“ – also z.B. Gedanken, die die Angst verstärken, was dann die Gedankenschleife weiter füttert. Oder eine bestimmte Körperempfindung führt zu einem Gedanken der dann Angst auslöst und die Körperempfindung noch verstärkt. Diese Muster sind eine wichtige Ebene die es zu erkennen gilt, um es zu verändern.

Und dann ist da noch im Körper: Was passiert genau im Körper, wenn da die Angst oder Panik ist? Bei manchen Menschen ist es so, das sie so dissoziiert sind vom Körper, das es schwierig ist mit Gefühlen wie Angst zu sein. So bald der Körper mehr spürbar ist, auf eine geerdete Art und Weise, ist auch mehr Kapazität zum Fühlen da. In anderen Fällen, wird ein Bereich eng oder ein Bereich versucht die gesamte Intensität zu halten. Egal wie der Körper versucht mit der Intensität umzugehen, kann der Körper lernen auf eine bessere, selbstwirksamere Art und Weise damit umzugehen.

Am Anfang steht immer die Ursachenforschung und genaues beobachten. Je nach Ursache der Angst, wie sie sich zeigt, was im Körper passiert und viele andere Faktoren, braucht es ein anderes vorgehen. Mir ist es wichtig immer auch auf die Ressourcen zu schauen, genauso wie die Ziele/ Wünsche einer Person. Dann kann sich der Fokus nämlich auch von dem „weg von der Angst“, was die innere Dynamik nur verstärkt zu den Wünschen und Sehnsüchten wenden.

Verstehen ist wichtig, und ebenso wichtig ist es zu fühlen und den Körper zu verstehen bzw. neu zu erfahren. Deswegen schaue ich immer Körper und Geist zu integrieren.

Wenn du mehr über meine Arbeit herausfinden willst, kannst du gerne ein kostenloses Erstgespräch bei mir buchen. Dieses biete ich an, damit wir gemeinsam schauen können, was die Themen sind und wie ich dich mit meinen Methoden begleiten kann. Dadurch kannst du schon ein erstes Gefühl bekommen.

Dann würden wir eine erste Session ausmachen, in dem ich mir eine Übersicht verschaffe über deine Geschichte, die Themen, Symptome, was du schon gemacht hast usw. Dann machen wir einen ersten Plan, welche Themen wir wie angehen und wie lange die Therapie dauern würde. Außerdem gehen wir auch in eine erste Session, so dass du auch mehr ein Gefühl für die Arbeit bekommen kannst.

Die Arbeit mit Angstthemen braucht Zeit, z.B. damit der Körper sich wieder sicher fühlt, neue Pfade im Gehirn und Verhaltensweisen sich formen.